Interdisziplinäre Studien - WS04/05
Gewalt in der
Familie. Gewalt in der Schule. – Erkennen–Verstehen–Handeln
LV-LEITER: Mag. Dr. Alfred Hödl (BM für Inneres, SIAK), Mag. Dr. Jörg Spenger
ZIELGRUPPE: VL, SL, HL
VERANSTALTUNGSFORM UND ZEITDAUER: Blockveranstaltung, 2 SWS
KURSBESCHREIBUNG/ZIELE:
Hauptziel ist das Bewusstmachen der Zusammenhänge zwischen Gewalt und Aggression in der Familie und in der Schule. Es geht um Möglichkeiten der Prävention und Intervention und um rechtliche Rahmenbedingungen. Weiters soll das eigene (Vor-)Verständnis von Gewalt und Aggression abgeklärt werden und die Sensibilität für aggressives Verhalten - in welcher Ausprägung auch immer - erhöht werden. Schließlich sollen auch mögliche Strategien der Gegensteuerung diskutiert und analysiert werden.
INHALTE:
Ø Definition von Gewalt
Ø Ursachen von Gewalt und Aggression in der Gesellschaft allgemein und in Familie und Schule im Speziellen
Ø Physiologische und psychodynamische/tiefenpsychologische Aspekte
Ø Zur Opfer- und Täterrolle (-situation)
Ø Formen und Verbreitung von Gewalt/Aggression
Ø Bullying/Mobbing/Bossing als Formen subtiler Gewaltausübung
Ø Rechtliches zur Gewalt in der Familie (z.B. Gewaltschutzgesetz, Wegweisungsrecht)
Ø Erkennen von Warnsignalen
Ø Die Rolle der LehrerInnen in der Spirale der Gewalt
Ø Umgang mit erkannter familiärer Gewalt in der Schule – Möglichkeiten und Grenzen.
Ø Umgang mit Gewalt/Aggression in der Schule (z.B. Disziplinschwierigkeiten) – Möglichkeiten und Grenzen
METHODEN:
Ø Informationsinputs, Referate
Ø Einzel-, Partner-, (Klein-)Gruppenarbeit
Ø Rollenspiele
Ø projektorientiertes, prozesshaftes Arbeiten
Ø Diskussion ausgewählter Fragestellungen
Ø Bearbeitung ausgewählter Literatur
Ø Selbststudium und Plenararbeit
BEDINGUNGEN FÜR ERFOLGREICHE TEILNAHME/BEURTEILUNG:
Ø Anwesenheit (75%)
Ø Aktive Mitarbeit (Prozessbeurteilung)
Ø Selbststudium (Erfüllung von Aufträge innerhalb und außerhalb der LV)
UNTERLAGEN: Kopien/Skriptum wird bereitgestellt